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Glauben Sie ja nicht, Sie könnten sich jetzt von langen, trägen Abendessen verabschieden! Mit den Tipps von Frau ATWWAH kann eine Familienmahlzeit vom ungern genommenen Happen zum genussvollen Essen werden.

Die goldene Regel

Sie sollten immer mal wieder einen Babysitter buchen und sich dadurch eine Kleinkind-freie Mahlzeit sichern!

Tischmanieren

Die Inspiration für meinen Blog Aroundtheworldwithahighchair.com entsprang einer Reise nach Frankreich, auf der wir den Kinderhochstuhl unseres Sohnes mit im Gepäck hatten. Ungelogen! Sobald Sie Eltern werden, verlieren Sie jedes Gefühl für Relationen. Ich bin sicher, Sie kennen das. Nicht nur, dass wir den Hochstuhl eigentlich nicht gebraucht hätten – manche der französischen Restaurants hatten sogar Kinderhochstühle (wenn auch nicht alle). Hätten wir doch zumindest einen Einklappbaren mitgenommen! Mit Babys oder Kleinkindern essen zu gehen, ist meist stressig genug – auch ohne den eigenen Kinderhochstuhl hinter sich herzuschleppen! Wahrscheinlich fragen Sie sich sehr schnell, wie Sie überhaupt auf diese absurde Idee kommen konnten. Wir hoffen aber, dass diese Tipps Ihnen das Ganze ein wenig entspannter machen. Und – wer weiß? – vielleicht überstehen Sie damit alle drei Gänge!

Gewöhnen Sie schon Ihre Kleinsten ans Essengehen

Neugeborene lassen sich einfacher mit in Restaurants nehmen, wenn sie zuvor gefüttert wurden. Meistens schlafen Sie dann sowieso oder blubbern vor sich hin. Deswegen sehen Sie die Eltern von Säuglingen oft selbstgefällig eine zweite Flasche Wein bestellen, während die Eltern von Kleinkindern vollauf damit beschäftigt sind, ihre Sprösslinge zu knebeln und die Sauerei aufzuwischen. Während sie natürlich denken: „Warten Sie bloß mal ab!“.

Tupperparty

Denken Sie daran, immer ein paar Lieblingssnacks für die Kleinen mitzunehmen: beispielsweise Reiswaffeln, Früchte und Kekse. Das könnte Ihnen hilfreich sein, wenn die Kinder pingelig sein sollten oder es ihnen zu langsam geht. Geben Sie den Kindern ein paar Fruchtsaft-Trinkpäckchen – das ist weniger unhöflich, als eine mitgebrachte Flasche zu öffnen – oder bestellen Sie eine Flasche Wasser, um den Saft zu verdünnen.

Entertainment

Packen Sie für den Nachwuchs ein paar seiner Lieblingsbücher oder ein Malbuch und Buntstifte ein. Die meisten Restaurants bieten mittlerweile etwas an, um Kleinkinder bei Laune zu halten, aber es ist immer gut, auch selbst etwas dabeizuhaben.

Die Ausrüstung

Haben Sie immer auch eine Garnitur Kleinkinder-Besteck im Gepäck – es ist erstaunlich, wie viele Restaurants besonders im Ausland nicht über eine solche Ausstattung verfügen.

Bleiben Sie entspannt

Bauen Sie hinsichtlich gesunder Ernährung nicht zu viel Druck auf. Wenn Sie Ihr Kleinkind aus dem Menü wählen lassen, halten Sie sich an dessen Antwort – Sie können ihm immer noch ein bisschen von Ihrem Gemüse auf den Teller legen, während es isst. Erklären Sie ihm, was es auf den Tellern sehen kann und was Sie für ein Gericht bestellt haben. Ich versuche immer, einen Tisch in der Nähe der Küche zu ergattern, sodass unser kleiner Chef die Köche beobachten kann und mitbekommt, was im Hintergrund abläuft.

Wechselklamotten

Haben Sie immer Kleidungsstücke zum Wechseln dabei. Falls diese zum Einsatz kommen, legen Sie Ihrem Krabbler ein Lätzchen um, um unnötige Komplikationen zu vermeiden.

Zeit-Management

Nehmen Sie die Kinder nicht zum Restaurantbesuch mit, wenn Sie wissen, dass Sie wahrscheinlich bald müde werden. Zwar ist es verführerisch, in den Ferien erst spät die letzte Mahlzeit einzunehmen. Sie werden aber nichts davon haben, wenn Ihre Sprösslinge am Tisch wegdämmern, oder – schlimmer –, einen Zusammenbruch erleiden.

Lockern Sie die Angelegenheit auf

Wenn Sie dazu tendieren, im Urlaub öfter auswärts essen zu gehen, ist es sinnvoll, das ein bisschen aufzulockern, damit Ihr Kleinkind sich nicht daran gewöhnt, zu jeder Mahlzeit am Tisch zu sitzen. Frühstückbuffets können für die Kleinen faszinierend sein, und Sie können zu Mittag auch mal ein Picknick einlegen, sodass Sie nicht auf ein Restaurant angewiesen sind und es auch egal ist, wenn beim Essen kleinere „Unfälle“ passieren. Je nachdem, wo Sie sind, ist auch Streetfood eine entspannte Alternative – Sie können sich mit Ihrem Krabbler auf eine Bank setzen und die Menschen beobachten, während Sie ihr “Fingerfood” mümmeln.