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„Da vorne sehen Sie die Statue von Siegfried dem 297., daneben ein Relief seiner Cousine Clementine aus dem 7. Jahrhundert…“ – Halt! Stopp! Langweilige Stadtführungen interessieren nun wirklich niemanden.

Es geht auch anders: Immer mehr Anbieter setzen bei ihren Führungen auf Eventcharakter, bereiten spannende Themen jenseits purer Historie auf oder tüfteln eigene Familienführungen aus. Kinder werden hellhörig, wenn es darum geht, einem Schatz nachzujagen, Lügen zu entlarven oder in den Untergrund zu steigen. Und wenn Jugendliche uns die Hotspots ihrer Viertel zeigen, ist das ein erfrischendes Gegenprogramm zum üblichen Zahlen-Monolog.

1/8 Berliner Bunkerwelten für Kinder

Es ist keine ganz einfache Aufgabe, Kindern das Leben im Zweiten Weltkrieg zu erklären, ohne ihnen dabei Angst zu machen. Der Verein Berliner Unterwelten hat mit seiner Führung speziell für Fünf-bis Zehnjährige einen Weg gefunden, altersgerechte Einblicke in den Kriegsalltag zu vermitteln. Der heutige Geschichtsspeicher Fichtebunker war zu Anfang der 1940er-Jahre als Mutter-Kind-Bunker genutzt worden. Kindgerecht wird erklärt, wie darin gelebt, aber auch gespielt wurde. Mit ihren Taschenlampen können die Kinder einen unbeleuchteten Bunkerabschnitt selbst erkunden.

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Weitere Informationen

  • Gruppenführung für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren. Termine auf Anfrage. Eigene Taschenlampen müssen mitgebracht werden.
  • Dauer: ca. 60 Minuten
  • Gruppenpreis: € 75 (max. 12 Kinder plus zwei Begleitpersonen)

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Foto von: Berliner Unterwelten e.V./Sybill Zilske

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