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1/5 Die Lüneburger Heide

„Ach, sind die aber süß!“ – derlei Ausrufe bekommt Schäfer Kuhlmann ständig zu hören, wenn er nach einem langen Tag mit seinen Heidschnucken zurückkommt. Die Besucher warten dann schon auf dem Hof, um beim Eintrieb der Herde zuzusehen. Und schnuckelig sind sie wirklich, die wolligen Wappentiere der Lüneburger Heide. Obendrein erfüllen sie eine wichtige Aufgabe: Sie sind sozusagen die Landschaftspfleger der Heide. Ihr Appetit auf frisches Grün sorgt dafür, dass die Heide kurz bleibt nicht von Bäumen überwuchert wird, außerdem sind ihre Hinterlassenschaften ein natürlicher Dünger.

Mit etwas Glück begegnet man den Tieren bei ihrer „Arbeit“ mitten in der Heide. Wer den Grauen Gehörnten aber wirklich nahekommen will, kann den Aus- und Eintrieb auf mehreren Höfen beobachten oder ein ganzes „Rendezvous“ mit den Heidschnucken vereinbaren – wie bei Schäfer Kuhlmann auf dem Heidschnuckenhof Niederohe.

Tipp: Haben Sie schon mal frischgeborene, schwarze Heidschnucken-Lämmchen gesehen? Im Frühjahr können Sie sie bei ihren ersten Ausflügen in die Heide begleiten.

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Weitere Informationen

  • Rendezvous mit Heidschnucken:  an verschiedenen Samstagen im August und September. Beginn: 16 Uhr. Anmeldung: Tourist-Info Müden (Örtze), Tel. 05053 / 9 892 22
  • Beobachtung Eintrieb Hof Niederohe: jeweils mittwochs um 16.30 Uhr (ohne Anmeldung)
  • Lämmchen-Wanderung: März / April 2018, Infos und Anmeldung: Tourist-Info Müden (Örtze), Tel. 05053 / 9 892 22
  • Schon gewusst? Der Begriff „Schnucke“ kommt von „schnökern“, was Naschen bedeutet.

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Foto von: Lüneburger Heide GmbH

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