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Finanzexpertin Jasmine Birtles hat einige wichtige Ratschläge für Familien, wie man auf Reisen sicher sein und Touristenbetrügern entgehen kann.

1. Automiete

Manche Autovermietungen, besonders in Südeuropa, versuchen alles, um Ihnen mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Meiden Sie Angebote, bei denen Sie ein Auto mit vollem Tank bekommen und es mit leerem Tank zurückgeben sollen. Natürlich werden Sie höchstwahrscheinlich nicht den kompletten Treibstoff verbrauchen und das Auto mit halbvollem Tank zurückgeben. Schließlich ist es unmöglich, ein Auto mit leerem Tank zurückzugeben. Unseriöse Mietfirmen versuchen auch, Geld für Macken und Kratzer zu bekommen, die schon vorher auf dem Fahrzeug waren und darauf bestehen, dass Sie eine Versicherung abschließen, wenn Sie dies noch nicht getan haben sollten. UNSER TIPP: Erklären Sie sich immer dazu bereit, das Auto vollgetankt zurückzubringen, und prüfen Sie das Fahrzeug ausgiebig, bevor Sie damit losfahren. Bitten Sie um ein Dokument, auf dem Sie Schäden notieren können (Beulen, Kratzer, zerbrochene Schlösser usw.). Wenn Sie das Auto zurückbringen, lassen Sie sich das Dokument unterschreiben, sodass Sie beweisen können, keine weiteren Schäden verursacht zu haben. Es empfiehlt sich, das Mietauto samt Versicherung schon vor Ihrer Abreise zu buchen.

2. Schulferien

Sie werden immer die Auswirkungen der Hochsaison zu spüren bekommen, die es Familien schwer macht, einen Urlaub zu finanzieren. Sie sitzen zwischen den Stühlen: Wenn Sie Ihre Kinder aus der Schule nehmen, riskieren Sie ein Bußgeld und Ihre Kinder verpassen wichtigen Unterrichtsstoff, andernfalls würde der Urlaub während der Ferienzeiten ein Vermögen kosten. UNSER TIPP: Die Facebook-Gruppe Holiday Price Increase versucht Firmen dazu zu bewegen, ihre Preise während der Ferien zu senken. Sie hat eine E-Petition ins Leben gerufen, die die Regierung zur Begrenzung der Ferienpreise aufruft. Bis sich hier etwas tut, bietet es sich z.B. an, mit einer Familie in derselben Lage über eine Vermietungswebsite die Wohnungen zu tauschen.

3. Währung

Ungewohnte Banknoten können verunsichern, und der Wert entspricht nicht immer der Masse. UNSER TIPP: Kontrollieren Sie Ihr Geld sorgfältig. Beaufsichtigen Sie das Wechseln am Schalter, weil Sie einen einmal gemachten Fehler nach Verlassen des Ladens nicht mehr korrigieren können. Manche Wechselstuben bieten verlockende Wechselkurse, verlangen aber unverschämte Gebühren. Informieren Sie sich so bald wie möglich, wo man die ausländische Währung am besten tauschen kann. Das Postamt zum Beispiel bietet konkurrenzfähige kommissionsfreie Wechselkurse, genau wie einige Supermärkte. Seien Sie vorsichtig mit Angeboten von Lokalen und Kiosken; schließlich sind Sie gut als Urlauber zu erkennen und damit ein beliebtes Opfer von finanziellen Schwindeleien.

4. Kreditkarten

Es mag praktischer sein, mit Kredit- oder Debitkarte zu bezahlen, aber meistens wird man damit Opfer von Betrug und Diebstahl. Manipulierte Kartenleser speichern Ihre Daten und die Betrüger werden den nächsten Urlaub auf Ihre Kosten machen. UNSER TIPP: Besorgen Sie sich eine Pre-Paid-Karte. Diese hängt nicht mit Ihrem Bankkonto zusammen, Kriminelle können sich also keinen Zugriff darauf verschaffen. Außerdem kann man auf diese Weise gut kalkulieren; Sie können nicht mehr ausgeben, als Sie zuvor auf die Karte geladen haben. Eine der besten Prepaid-Karten für das Ausland ist die FairFX MasterCard Anywhere Card, die konkurrenzfähige Transaktionsgebühren und Wechselraten auf Business-Ebene bietet.

5. Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Sie laufen durch eine überfüllte Straße und irgendjemand findet einen goldenen Ring auf dem Pflaster. Aus welchem Grund auch immer drückt er Ihnen den Ring in die Hand und verschwindet. Oft kommen diese Leute wenig später zurück, und betteln etwa um Essen. Von deren vorher gezeigter Großzügigkeit gerührt, geben Sie ein wenig Geld. Lassen Sie sich keinen Bären aufbinden! Der goldene Ring, ist in Wirklichkeit ganz sicher eine wertlose Fälschung ist, und Sie sind dafür um ein paar Münzen erleichtert worden. UNSER TIPP: Gehen Sie weiter, auch wenn die Leute Ihnen hinterherrufen.

6. Am Flughafen

Dies ist ein vorherrschendes Problem in Ländern, in denen Sie die Airport-Lounge zwischenzeitlich betreten und verlassen können. Sie stellen sich vor dem Metalldetektor an und müssen Ihre Wertsachen in eine Plastikkiste legen. Die Person zwei Plätze vor Ihnen ist ohne Probleme durch den Detektor gekommen, aber die nächste löst den Alarm aus und braucht dann sehr viel Zeit, um ihre Habseligkeiten wieder zu sortieren. Während Sie hinter dieser Person warten, macht sich deren Komplize mit Ihren Wertsachen aus dem Staub. UNSER TIPP: Warten Sie, bis der Metalldetektor bereit ist, bevor Sie Ihre Sachen auf das Laufband legen.

7. Taschendiebe

Viele Taschendiebe lauern gezielt an beliebten Sehenswürdigkeiten. Sie nähern sich Ihnen, um Souvenirs zu verkaufen. Nach dem Geschäft versucht der Verkäufer, Sie zu umarmen – unter dem Vorwand, seine Dankbarkeit auszudrücken. Tatsächlich aber, um Ihnen Ihr Portemonnaie oder Ihre Brieftasche zu entwenden. UNSER TIPP: Meiden Sie solche Aufdringlichkeiten. Halten Sie Abstand und lassen Sie Ihre Wertsachen nie unbeaufsichtigt.

8. Trinkgeld

Restaurants und Bars in Touristenregionen sind lebhafte, geschäftige Orte. In manchen Fällen werden Sie die Bedienung um die Rechnung bitten müssen. Einige verschaffen sich dadurch klammheimlich einen Vorteil und schlagen noch zusätzliche Kosten auf. UNSER TIPP: Schätzen Sie grob, wie hoch Ihre Rechnung in etwa sein wird, und fragen Sie wenn möglich nach einer detaillierten Auflistung, sodass Sie die Rechnung überprüfen können. Es ist ebenfalls ratsam, sich über die Trinkgeld-Regelungen im betreffenden Land zu informieren, sodass Sie ungefähr wissen, wie viel Geld in dieser Hinsicht zusätzlich von Ihnen erwartet wird.

9. Telefonbetrüger

Manche Kleinkriminelle rufen am frühen Morgen in Ihrem Hotelzimmer an und behaupten, für das Hotel zu arbeiten. Unter dem Vorwand, es gebe ein Problem mit Ihrer Kreditkarte, verlangen sie nach einer Abgleichung Ihrer Daten. Da es früh am Morgen ist, sind Sie müde und stehen noch leicht neben sich. strong>UNSER TIPP: Geben Sie niemals irgendwelche Kredit- oder Bankdaten telefonisch durch!

10. Taxis

Unnötige Umwege, halsabschneiderische Preise und undurchsichtige Zusatzkosten sind die gängigsten Methoden, den Preis für eine Taxifahrt in die Höhe zu schrauben. Wenn Sie ganz viel Pech haben, finden Sie sich in einem nicht gemeldeten Taxi wieder, das Sie sogar in Gefahr bringen könnte. strong>UNSER TIP: Einigen Sie sich vor Fahrtantritt auf einen festen Preis und bezahlen Sie nicht eher, als bis Sie Ihr Ziel erreicht haben. Lassen Sie sich vom Fahrer Führerschein und Taxameter zeigen. In Reisebüros finden Sie meistens Informationen zu den größten Taxi-Unternehmen Ihres Zielorts. Gehen Sie Sie bezüglich der Kindersitze keine Kompromisse ein. Es mag nicht weiter tragisch klingen, Ihr Kind während der Fahrt auf dem Schoß sitzen zu lassen, aber das ist mindestens genauso unvernünftig, als wenn Sie das zu Hause täten. Vergewissern Sie sich außerdem, dass für jeden Passagier auch ein Sicherheitsgurt vorhanden ist.