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Es kann jedem passieren. Aber im Gegensatz zu Erwachsenen ist es Kindern leider nicht möglich, sich bei Sangria unter der Sonne selbst zu heilen. Auch wenn es keine Garantie für einen virenfreien Urlaub gibt, können Ihnen die folgenden Ratschläge hoffentlich helfen, dass die fiesen Krankheitserreger nicht bei Ihnen zuschlagen.   Sie freuen sich schon seit mehreren Wochen auf den Urlaub mit der Familie, die Koffer sind gepackt. Oder Sie sind gerade am Ziel angelangt und plötzlich Autsch, eines der Kinder wird krank. Was tun?

VORSORGE

Es versteht sich von selbst, dass man vor jeder Reise prüfen sollte, ob man für den Zielort bestimmte Gesundheitsvorkehrungen treffen muss, so wie Malaria-Tabletten oder Impfungen. Hier NHS website findet man alle nötigen Informationen. Wenn Sie mit einem Baby reisen, dass noch nicht durchgeimpft ist, empfiehlt es sich, Rücksprache mit Ihrem Gesundheitsamt oder einem Arzt zu halten. Es kann außerdem geradezu überlebenswichtig sein, sicherzustellen, dass die Kinder bei Ihrer Reiseversicherung mit abgedeckt sind. So etwas kann man leicht mal bei den Reisevorbereitungen übersehen.

VOR DER ABREISE

Speichern Sie die entsprechenden Notfallnummern Ihres Reiseziels auf Ihrem Handy. Auch wenn es etwas übertrieben klingt, die meisten Nummern werden Sie so im Notfall erinnern, wenn Sie sie beim Eintippen einmal gesehen haben. Die meisten Unterkünfte halten Listen von Notfallnummern in den Begrüßungsunterlagen bereit.

HIER FINDEN SIE DIE JEWEILIGEN NOTFALLNUMMERN ÜBER KINDERSICHERHEIT IM AUSLAND.

Informieren Sie sich auf offiziellen Tourismus-Webseiten oder privaten Blogs von Einheimischen über das Gesundheitssystem des jeweiligen Landes (genau wie über dessen Annehmlichkeiten).

WAS GEHÖRT IN DIE REISEAPOTHEKE?

Man ist oft überrascht, wie schwer es im Ausland sein kann, Medizin zu kaufen, die man daheim für selbstverständlich hält. Wenn man dazu noch die Sprachbarriere in Betracht zieht, ist es vielleicht ratsam, sein Gepäcklimit für ein paar wichtige Medikamente zu überschreiten.

  • Calpol (sehr hilfreich bei erhöhter Temperatur, Zahnen, Erkältungen)
  • Thermometer-Streifen (praktisch und kann im Hausmüll entsorgt werden)
  • Piriton für Kinder (hilft bei Heuschnupfen, Lebensmittelallergien, Insektenstichen, Schweißbläschen sowie bei Windpocken)
  • Faktor 50 Sonnencreme (es gibt ein breites Angebot an Sonnenschutzmitteln für Kinder, einige davon können zu Hautirritationen führen. Am besten Sie vergleichen die Preise, aber gehen Sie nicht unter Faktor 50.
  • Elektrolyte z.B. Oralpädon (gut bei Darmproblemen)
  • Pflaster (am besten solche mit den Lieblingscartoonfiguren. Für Beulen und Kratzer.)
  • Alle bereits verordneten Medikamente

ERKRANKUNGEN VORBEUGEN

Selbstverständlich lässt sich nicht jede Krankheit vermeiden, allerdings sollten die folgenden Vorkehrungen helfen, kleinere Übel zu vermeiden.

  • Zu den Mahlzeiten die Hände gründlich waschen.
  • Trinken Sie vor allem abgepacktes Wasser und sorgen Sie für ausreichend Flüssigkeitszufuhr.
  • Essen Sie kein vorgeschnittenes Obst von Büffets. Geben Sie Ihren Kindern lieber solches, das noch geschält werden muss.
  • Salat und Gemüse sollten auf keinen Fall ungewaschen verzehrt werden. Sonst drohen Magenverstimmungen. Achten Sie darauf, sauberes Wasser zum Abwaschen zu verwenden
  • Setzen Sie sich zwischen 11:00 und 15:00 Uhr nicht der direkten Sonne aus. Falls doch, ziehen Sie Ihren Kindern breitkrempige Hüte und Sonnenbrillen auf. Achten Sie auf den höchstmöglichen Lichtschutzfaktor (SF 50). Zum Spielen an Strand und Pool eignen sich Sonnenanzüge mit eingebautem UV-Schutz hervorragend. Die meisten sind langärmlig und bedecken große Teile des Körpers.