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Unsere Tipps, wenn Ihnen die Reise auf den Magen schlägt: Lassen Sie sich davon nicht den Urlaub verderben, schließlich gibt es eine Menge Tricks, mit der Übelkeit fertigzuwerden.

Ärztlichen Rat einholen

Hyoscine ist das übliche und effektivste Medikament Dieser Wirkstoff ist in den Kwells und Joy Rides entwickelt worden, um Reiseübelkeit vorzubeugen. Sie können ihn landesweit erwerben. Geben Sie Ihrem Kind 30 Minuten vor Reiseantritt eine Dosis davon, sie hält bis zu 6 Stunden vor.   In ernsteren Fällen können für Kinder unter 10 Jahren Hyoscine-Pflaster wie Scopoderm benutzt werden. Man muss das Pflaster fünf bis sechs Stunden vor Reiseantritt aufkleben. Es wirkt bis zu 72 Stunden, kann aber auch mögliche Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit und einen trockenen Mund hervorrufen.   Antihistamine gehören ebenfalls in die Reise-Apotheke und wirken auf dieselbe Weise wie Hyoscine. Auch sie machen Ihr Kind schläfrig – aber mal ehrlich: Auf einer langen Reise kann man das fast schon wieder „Glück im Unglück“ nennen!   Nutzen Sie die Kraft von Ingwer, wenn Sie mehr Vertrauen in die Naturheilkunde setzen. Für kleinere Kinder kann man einen Vorrat an Ingwerkeksen oder kandiertem Ingwer einpacken, während Erwachsene die Knolle auch in Form von Tees zu sich nehmen können.   Lutschen Sie Minzpastillen, wie Polos, und nehmen Sie kleine Schlucke Wasser; dies hilft ebenfalls, den Magen zu beruhigen.

Die besten Tipps & Tricks

Meistens ist es morgens am schlimmsten und Ihr Kind möchte lieber nichts frühstücken. Trotzdem sollten Sie darauf bestehen, weil es wichtig ist, dass die Kinder etwas im Magen haben. Wir empfehlen eine Kleinigkeit wie ein Stück Toast oder ungesüßte Kekse. Milch sollten Sie besser vermeiden.   Akupressur-Bandagen sind ein umstrittenes Thema, manche Fachleute sind der Meinung, sie hätten nur psychosomatische Wirkung und schlagen nicht bei jedem an. Auch wenn es letztendlich nur die Einstellung ist, die zählt: Gedanken können sehr mächtig sein, auch die eines 5-jährigen Kindes.   Auf Zeitungen sitzen is effective – durchbricht die Monotonie, der Sie durch die Bewegungen des Fahrzeugs ausgesetzt sind.   Lassen Sie Ihr Kind vorne sitzen. Aus dem Fenster zu schauen, statt zu lesen oder sich mit Internetspielen zu beschäftigen, hilft ebenfalls gegen Übelkeit.   Konzentrieren Sie sich auf den Horizont, oder auf etwas Statisches, wenn Sie sich an Bord eines Schiffes befinden.   Zeitvertreib ist Gold wert. Probieren Sie es mit Geschichtenerzählen oder Spielchen („Ich sehe was, was du nicht siehst“), bei denen die ganze Familie aus den Fenstern gucken muss.