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Wurden Sie im vergangenen Jahr auch von einem platzenden E-Mail-Postfach, einem überfüllten Terminplan und familiären Verpflichtungen schier erschlagen? Dann sollten Sie Ihren Lebenswandel vielleicht überdenken. Es ist durchaus möglich, zukünftig eine entspanntere Haltung zum Leben einzunehmen.

1. Lernen Sie die Kunst der Achtsamkeit

Achtsamkeit ist eine Haltung, die man erlernen kann. Sowohl Neurowissenschaftler als auch die CEOs des Silicon Valley schwören auf diese Methode. Sie üben, sich stärker auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren, als sich um die Zukunft zu sorgen. Übungen wie Yoga lehren Sie, Ihre Ängste zu überwinden und die Flut von täglichen Sorgen einzudämmen – und so können Sie sich ganz dem Jetzt widmen.

2. Gehen Sie täglich Spazieren

Experten sind der Meinung, das Spazierengehen erlaube es unseren Gehirnen, abzuschalten. Der natürliche Rhythmus des Gehens kann so effektiv sein wie eine Meditation. Steigen Sie ein paar Haltestellen früher aus Bus oder U-Bahn und laufen Sie – und nehmen Sie dabei die Wintersonne wahr, die durch die Zweige fällt, und das Rascheln des Laubes unter Ihren Schuhen.

3. Machen Sie eine Bestandsaufnahme

Wenn Sie sich von Ihren täglichen Aufgaben überfordert fühlen, überlegen Sie, wie wichtig diese tatsächlich sind, sagt Felice. Ist es richtig, sich so aufreiben zu lassen? Wo liegen Ihre Prioritäten? Können Sie den Rest auf der To-Do-Liste liegen lassen? Sollten Sie vielleicht eher Ihr Möglichstes tun, ohne sich ständig Sorgen darüber zu machen, ob es jemals perfekt sein wird?

4. Schlafen Sie besser

Schlafmangel macht uns träge und unmotiviert. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, warum das so ist. Laut Ergebnissen, die im Science Journal veröffentlicht wurden, reinigt der Tiefschlaf unser Gehirn von Giften: Der Grund dafür, dass wir uns danach gut ausgeruht fühlen. Um eine gute Schlafqualität sicherzustellen, rät die Schlaftherapeutin Dr. Nerina Ramlakhan, Autorin des Buches „Tired but Wired“,  die letzte Stunde vor dem Schlafengehen Handy und Tablet nicht mehr zu benutzen. Das ermöglicht dem Gehirn, die Ereignisse des Tages besser loszulassen; ein tieferer, ruhigerer Schlaf ist die Folge.

5. 25 Minuten gedankliche Mini-Pausen

Den meisten von uns ist es nicht möglich, ein tägliches Nickerchen einzulegen. Studien zeigen jedoch, dass schon allein 15 Minuten Entspannung am Schreibtisch – sitzend und mit geschlossenen Augen – Energie spenden und später am Tag stressregulierend wirken können. Außerdem ist ein 15-minütiger Schlaf am Nachmittag so gut wie eine zusätzliche Stunde Schlaf in der Nacht.

6. Meditieren Sie

Die Vorteile der Meditation sind gut dokumentiert. Schon 10-15 Minuten am Tag senken den Blutdruck, spenden Energie und reduzieren Stress und Ängste. Und mit der zunehmenden Möglichkeit, dank Meditations-Apps überall und jederzeit praktizieren zu können, ist es nicht mehr schwierig, diese Gelassenheit zu einem verlässlichen Begleiter in ihrem Alltag zu machen.

7. Finden Sie die richtige Atmung wieder

Um einen klaren Kopf zu bewahren, ist es sinnvoll, die Atemmuster bewusst zu verändern, so die klinische Psychologin Dr. Cecilia Felice. Legen Sie die Hand auf den Bauch und atmen Sie ein. Wenn Sie flach atmen, wird ihre Bauchdecke sich nicht heben. Eine solche Atmung suggeriert Ihrem Körper eine Hyperventilation, das heißt, Ihr Gehirn produziert Stresshormone. Üben Sie daher mindestens dreimal täglich für mehrere Minuten die Bauchatmung. Dies wird den Sauerstoffgehalt Ihres Gehirns wieder ins Gleichgewicht bringen.