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Man braucht keineswegs nach Rom oder Pompeji zu reisen, um auf Spuren der alten Römern zu treffen. Ein halbes Jahrtausend lang gehörten auch Teile Deutschlands zum Römischen Reich. Alles schon vergessen? Zur Auffrischung: Nachdem die expansionswilligen Römer in der verheerenden Varusschlacht geschlagen wurden, beschränkten sie sich auf die Sicherung ihrer bisherigen Grenzen entlang des Rheins, der Donau und des rund 500 Kilometer langen Limes. Die Ausgrabungen und Römerstätten liegen daher vor allem im Westen und Süden Deutschlands. Selbst wenn Sie in Latein eine Fünf hatten und den Geschichtsunterricht eher fade fanden: Lassen Sie sich einfach ein auf das „Erlebnis Römer“: Sie werden überrascht sein, wie spannend die Geschichte vielerorts präsentiert wird.

1/6 Hereinspaziert in die Römer-Welt

Als fürchteten Kuratoren, mit einer Römer-Ausstellung schon von vornherein sämtliche Besucher zu vergraulen („wie trocken!“, „alles nur auf Latein!“, „schrecklich lange her!“), ziehen die Museumsmacher hierzulande alle Register, um für Spannung, Lebendigkeit und Mitmach-Erlebnisse in den Ausstellungs-Hallen zu sorgen.

Gelungen ist dies zum Beispiel in der Römer-Welt in Rheinbrohl. Am nördlichen Startpunkt des Limes (der heute übrigens Weltkulturerbe-Status hat) können Kinder auf ihrer Tour durchs Erlebnismuseum selbst das Kettenhemd überstreifen und mit allen Sinnen in das Leben der römischen Truppen am Limes und der Zivilbevölkerung eintauchen. Besonders cool: Ein Audio-Guide für Jugendliche, der die römische Geschichte zum Teil als Rap erklärt.

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Weitere Informationen

Öffnungszeiten:
Mitte März bis Mitte November: Dienstag bis Freitag: 10-17 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertage: 10-18 Uhr

Tipp: Der Aktions- und Backhaustag am 24. September 2017

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Foto: RömerWelt

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