Ab in den Urwald – Survival-Camps für Väter und Söhne

Sebastian
8th August 2017

Max schreckt aus dem Schlaf hoch. Ganz in der Nähe hat doch eben ein Ast geknackt! Was hat das zu bedeuten im Wald? Vielleicht streift ein Tier durchs Camp…ein Fuchs. Oder schlimmer, ein Wildschwein. Etwa gar ein Wolf? Gibt es eigentlich Braunbären bei uns, fragt sich Max und beginnt etwas zu schwitzen in seinem Schlafsack, während der Mond seinen fahlen Schein durchs Geäst wirft. Er dreht sich zur Seite. Da schläft sein Papa ganz ruhig. Gut, dass er hier ist. Er wird ihn beschützen. Dass Papa mutig ist, richtig anpacken kann, das hat er schon gestern gemerkt, als es drum ging, sich von einem hohen Felsen abzuseilen. Seltsam, er kennt ihn ja schon seine ganzen neun Jahre lang. Aber so wie jetzt hat er ihn noch nie erlebt. Lustig, manchmal sogar fast kindisch. Ein super Papa, denkt Max noch, und driftet wieder ins Reich der Träume. Der Ast hat nicht mehr geknackt.

1/6 Wenn der Vater mit dem Sohne…

…gemeinsam in die Wildnis zieht. Dann springt der Funken schnell über, und das nicht nur beim Feuermachen mit Stöckchen und Stein. Denn während eines Survival-Camps draußen in der Natur – ohne Handy, ohne Ablenkung – kommen sich die beiden ganz nahe, vielleicht so nahe, wie sie es noch nie gewesen sind. Denn bei den Aktivitäten geht es auch um Teambuilding oder, altmodisch ausgedrückt, um Beziehungsarbeit. Kinder lernen ihren Vater mal ganz als Abenteurer kennen – und der entdeckt beim Bogenschießen und Schnitzen wieder ein Stück Kind in sich.

Foto von: Wilderland

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